Die Pflanzenschützer

Engagierte Landwirte legten 257 "Schaufenster" an

Wanderer und Radfahrer werden in diesem Jahr quer durch ganz Deutschland an 257 Stellen auf die Aktion „Schau ins Feld!“ stoßen. Mit so vielen „Schaufenstern“ hatten sich insgesamt 189 Landwirte bei der Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ registriert, teilte der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) mit.

Die Idee hinter „Schau ins Feld!“: Landwirte wählen einen Acker an öffentlichen Wegen aus. Auf einem begrenzten Abschnitt dieses Ackers verzichten sie auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln; der Rest des Feldes dagegen wird wie gewohnt im Rahmen der guten fachlichen Praxis behandelt.

Die unbehandelten Flächen veranschaulichen, wie wenig von der Ernte übrig bleibt, wenn dem Landwirt keine Pflanzen­schutzmittel gegen Nahrungs­konkurrenten, Schädlinge und Pilze zur Verfügung stehen.

Der Nutzen des modernen Pflanzenschutzes soll sich so auf einen Blick erschließen. Hintergründe zur Aktion erläutert ein großformatiges und wetterfestes Wegeschild.

Die „Schau ins Feld!“-Betriebe sind über ganz Deutschland verteilt. Spitzenreiter ist Bayern mit 44 Teilnehmern (53 Schaufenster), gefolgt von Niedersachsen (31 Teilnehmer / 37 Schaufenster) und Nordrhein-Westfalen (27 Teilnehmer / 37 Schaufenster). Mit Ausnahme des Saarlandes und der Stadt-Staaten beteiligen sich in jedem Bundesland mindestens fünf landwirtschaftliche Betriebe. Auch die Kulturen, die von den Landwirten gemeldet worden sind, bilden die Vielfalt der deutschen Landwirtschaft ab. Sie reichen von den großen Ackerkulturen wie Weizen, Gerste, Mais über Zuckerrüben und Kartoffeln bis hin zu selteneren Kulturen wie Lupinen oder Sonnenblumen; selbst der Weinbau ist vertreten.

Die „Pflanzenschützer“ berichten nun laufend über den Fortgang der Aktion, etwa auf ihrer Facebook-Seite: www.facebook.com/pflanzenschuetzer.