Überraschung!

Rinder bevorzugen Grasflächen - sogar vor Klee!

Weideversuch der University of Missouri

Dr. Kevin Bradley von der University of Missouri wählte im Sommer 2009 drei Weideflächen für einen Herbizidversuch aus.

Die verunkrauteten Fläche von 50 bis 100 acre (ca 20 bis 40 ha) in der Nähe Albany, Shelbina und Galena im Bundesstaat Missouri, wurden jeweils in zwei Teilstücke aufgeteilt. Ein Teil wurde mit Herbiziden von Dow AgroSciences behandelt und der andere Teil blieb unbehandelt.

Versuchsanlage

Ein Monat vor Versuchsbeginn wurden drei Rinder mit einem speziellen Halsband versehen. Das Halsband enthält einen GPS Sensor und einen speziellen Mechanismus welcher die Kopfbwegung von Rinder dokumentiert sobald diese aktiv fressen. Vor der Versuchsanlage und einem Zeitraum bis 4 Monate nach der Herbizidbehandlung wurde das Weideverhalten der Rinder erfasst.

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Die Ergebnisse von Dr. Kevin Bradley

Ertragserfassung auf den Flächen

  1. Auf der unbehandelten Fläche lag der Unkrautanteil am Gesamtertrag bei 50% oder mehr.
  2. Obwohl die mit Herbizd behandelte Fläche stärker beweidet wurde, war der Ertrag 3 Monate nach der Anwendung auf der behandelten Fläche höher.
  3. Obwohl weniger beweidet verloren die unbehandelten Flächen an Ertrag. Zurückzuführen ist dies auf die Unkräuter und eine ungleichmässige Beweidung der Flächen.

Der Einsatz eines Grünlandherbizides verbessert die Produktivität

  • Die Grasmenge erhöht sich.
  • Die behandelte Fläche wird besser und gleichmässiger beweidet
  • Auf der Fläche können mehr Rinder weiden.

Erst das Unkrautproblem lösen und dann den Klee wieder zurückbringen.

Wichtig nach einer Behandlung sind dichte Bestände mit einer gesunden und wüchsigen Grasnarbe.

  • Beschattung verhindert das Keimen von im Boden vorhandenen Unkrautsamen.
  • Ein gutes Weidemangement verhindert für Jahre das Keimen neuer Unkrautsamen.

Die Rinder bevorzugten die mit Herbizid behandelte Weideflächen mit höherem Grasertrag.